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- Leistungen, auf die man bauen kann!
Bauherr:
Senatsverwaltung für Bauen Wohnen und Verkehr, Berlin

Auftraggeber:
Fa. TEZA

Bauzeit:
1997 bis 1998

Baukosten:
ca. 2 Mio. EUR

WKP- Leistungen:
Tragwerksplanung nach § 64 (4, 5) HOAI
Die Königswegbrücke überspannt als Fußgänger- und Radwegbrücke die Bundesautobahn A 115 an der Landesgrenze zwischen Brandenburg und Berlin (am ehemaligen Kontrollpunkt Dreilinden) und wird auch von Forstfahrzeugen genutzt. Die alte Königswegbrücke wurde in den Jahren 1938 bis 1940 als Betonkonstruktion erbaut. Für den geplanten Autobahnausbau von 11,00 m auf 15,75 m Breite je Fahrtrichtung war die vorhandene Durchfahrtsbreite nicht ausreichend. Somit musste die vorhandene Königswegbrücke abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden. Der Brückenneubau besteht aus einem zweifeldrigen Stahlüberbau mit beidseitigen Kragarmen. Die Spannweite der beiden Felder beträgt 22,0 m, die Kragarmlänge 8,80 m. Die Mittelstütze besteht aus Stahl, die Außenstützen aus Stahlbeton. Die Stützen sind flach gegründet. Die orthotrope Fahrbahnplatte besteht aus Deckblech, Rippen und Querträgern im Abstand von 2,20 m, die auf den zwei Hauptträgern im Abstand von 6,0 m auflagern. Jeder Hauptträger ist im mittleren Grünstreifen des BAB-Querschnitts auf einer eingespannten Stütze gelenkig-fest gelagert. Die äußeren Auflager befinden sich im Abstand von jeweils 22 m am Böschungsfuß auf einer Betonpfeilerkonstruktion, die oberhalb der Brücke eine Art Tor bildet. Die Brücke ist linksschief mit einem Bauwerkswinkel von 110,57 gon.
Bauwerksabmessungen:
  • Abmessung des Überbaus: 22,00 m
  • Stützweite des 2-Feldträgers pro Feld: 8,80 m
  • Kragarmlänge: 61,60 m
  • Lichte Breite: 8,00 m
  • Konstruktionshöhe: 1,56 m
  • Grundrissfläche: ca. 8,0 x 61,6 = 492,80 m²
  • Kreuzungswinkel mit der BAB 115: 110,57 gon
  • Erf. Durchfahrtshöhe BAB 115: 4,70 m