FB
headerbild
Beraten, Planen, Prüfen
- Leistungen, auf die man bauen kann!
Auftraggeber:
Freistaat Sachsen, Autobahnamt Sachsen

Leistungszeitraum:
2013 - 2014

WKP-Leistung:
Gutachterlichen Untersuchung der Schadens-relevanz von Schwerlastüberfahrten auf die Rissbildung
 
Bauwerksart:
8-feldrige Spannbeton-Bogenbrücke mit aufgeständerter Fahrbahn.
 
Allgemeines:

Die Brücke überführt die Bundesautobahn A4 Ost über die Spree bei Bautzen. Das Bauwerk wurde als Bogenbrücke aus Stahlbeton in den Jahren 1994 bis 1997 hergestellt und besteht aus zwei, voneinander getrennten Teilbauwerken:

  • Teilbauwerk 1 – nördlicher Überbau, Fahrtrichtung     Görlitz – Dresden (1.BA)
  • Teilbauwerk 2 - südlicher Überbaus, Fahrtrichtung   Dresden – Görlitz (2.BA)

Als Querschnitt wurde eine schlaff bewehrte Platten-balkenkonstruktion mit einer Bauhöhe von 1,50 m mit   einer in Längs‐ und Querrichtung vorgespannten Fahrbahnplatte umgesetzt.

Die Brücke unterteilt sich in insgesamt acht Felder mit   Einzelspannweiten zwischen 15,00 und 17,00 Meter. Die Stützweite des südlichen Bogens beträgt 70 m, die des nördlichen Bogens 75 m.

Am nördlichen Überbau der Spreetalbrücke im Zuge der BAB A4 bei Bautzen wurden im Zuge der turnusmäßigen Bauwerksprüfung nach DIN 1076 Risse festgestellt, die den Straßenbaulastträger zur Einholung einer gutachterlichen Bewertung veranlassten.

 

Das Ergebnis der gutachterlichen Bewertung lässt sich zusammenfassend darstellen:

  • Infolge von Schwerlastüberfahrten, kam es zu keinen unzulässigen Überschreitungen der Bemessungslasten
 
  • Die Schadensursachen für die Rissbildung am nördlichen Überbau sind polygen. Schadensfördernde Faktoren sind u.a. die erhöhten Betonfestigkeiten, die zu erhöhten Zwangsbeanspruchungen führten, die Bewehrungs-anordnung in den Seitenflächen der Stege, die Temperaturdifferenzen am gesamten Bauwerk sowie der Verzicht auf die Vorspannung erhöhen die Rissanfälligkeit des Überbaus.