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Beraten, Planen, Prüfen
- Leistungen, auf die man bauen kann!
Bauherr/ Auftraggeber:
Freistaat Sachsen, Straßenbauamt Meißen

Planungszeit:
2003 - 2004

Baukosten:
ca. 2 Mio. EUR

WKP-Leistungen:
Objektplanung nach § 55, HOAI
Tragwerksplanung nach § 64, HOAI
Allgemeines:
 
Im Zuge der B175 ist in der Ortslage Nossen die Überführung über die Anlagen der DB AG erforderlich. Die vorhandene Stahlbrücke weist einen schlechten Bauzustand auf. Eine ursprünglich vorgesehene Instandsetzung des bestehenden Brückenbauwerkes wurde als unwirtschaftlich verworfen, zumal eine Verbesserung der Tragfähigkeit nicht erreicht würde. Deshalb ist der Abbruch des Gesamtbauwerkes und der Ersatzneubau an gleicher Stelle die wirtschaftlich günstigste Lösung.
 
Im Rahmen der Vorplanung wurden unterschiedliche Bauwerkssystem untersucht. Im Ergebnis dieser Variantenuntersuchung wurde entschieden, der "Verbund-Fertigteil-Träger" (VFT-Träger) den Vorzug zu geben. Die Widerlager werden als Kastenwiderlager auf Bohrpfahlgründung ausgebildet.
  • Stützweite: 35,90 m
  • Kreuzungswinkel: ca. 80,70°
  • Widerlagerwinkel: 90°
  • Breite Überbau: 11,50 m
Die lichte Höhe von minimal 5,17 m ergibt sich aus der Anpassung der Gradiente auf dem Brückenbauwerk an die vorhandene Gradiente der B175 im Bauwerksbereich. Umfangreiche Straßenanpassungsarbeiten können somit entfallen. Die auf die VFT-Träger betonierte Ortbetonplatte hat eine Dicke von 20 bis 29 cm. Damit ergibt sich eine Gesamtkonstruktionshöhe von 1,50 bis 1,59 m. Der Überbau erhält im Bereich der Lager massive Endquerträger. Die Lagerung erfolgt auf jeweils drei Elastomerlagern. Das Bauwerk wird unter Aufrechterhaltung des Verkehrs auf der Bahnstrecke der DB AG errichtet.