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Bauherr:
Bürohaus Mainzer Landstraße 16-28 GbR, Eschborn

Ausführungszeit:
1990-1993

Baukosten:
ca. 110 Mio. €

Leistungen:
Tragwerksplanung nach § 64 (z.T. 4, 5 - 6) HOAI
Das "Trianon" ist mit 51 Geschossen und 186 m Höhe eines der größten Bürogebäude Deutschlands. Das Hochhaus hat im Grundriss die Form eines Dreiecks. Das Tragwerk des Hochhauses besteht aus einer Lochfassade mit drei Außenkernen in den Gebäudeecken, den drei Innenkernen, einem Nebenkern, drei Innenstützen sowie der Regeldecke, die zwischen der Lochfassade und den Innenkernen gespannt ist. Die 20 m tiefe Baugrube stellte in der Kombination von Abmessungen, Tiefe und unmittelbar anschließender Nachbarbebauung eine außergewöhnlich schwierige Bauaufgabe dar. Die Baugrubenwände wurden im Nordwesten sowie in unmittelbarer Nachbarbebauung als aufgelöste Bohrpfahlwände (1 bis 3 unbewehrte Füllpfähle) ausgeführt. In den übrigen Bereichen als aufgelöste Bohrpfahlwand mit Spritzbetonausfachung.
Die Gesamtlast des Hochhauses (ca. 1.800 MN) wird von einer punktsymmetrischen, mittig unter dem Hochhaus angeordneten Fundamentplatte ohne Zuhilfenahme von Pfählen in den Baugrund abgeleitet. Die 19.000 m³ Fundamentbeton wurden innerhalb von 72 Stunden in einem Arbeitsgang betoniert. Erstmalig in Deutschland kam bei diesem Bauvorhaben Hochleistungsbeton B85 für hochbelastete Stützen und Wände zur Anwendung. Durch die Verwendung von B85 wurde die Stahlbetonlösung ermöglicht. Dies hatte den Vorteil, dass aufwendige Anschlüsse zwischen Verbundstützen und Stahlbetonunterzügen vermieden werden konnten. Der verwendete Beton lag außerhalb des Bereiches deutscher Regelwerke, so dass eine Zustimmung im Einzelfall eingeholt werden musste. von einer punktsymmetrischen, mittig unter dem Hochhaus angeordneten Fundamentplatte ohne Zuhilfenahme von Pfählen in den Baugrund abgeleitet. Die 19.000 m³ Fundamentbeton wurden innerhalb von 72 Stunden in einem Arbeitsgang betoniert. Erstmalig in Deutschland kam bei diesem Bauvorhaben Hochleistungsbeton B85 für hochbelastete Stützen und Wände zur Anwendung. Durch die Verwendung von B85 wurde die Stahlbetonlösung ermöglicht. Dies hatte den Vorteil, dass aufwendige Anschlüsse zwischen Verbundstützen und Stahlbetonunterzügen vermieden werden konnten. Der verwendete Beton lag außerhalb des Bereiches deutscher Regelwerke, so dass eine Zustimmung im Einzelfall eingeholt werden musste.
Technische Daten:

Umbauter Raum: 455.000 m³
Ortbeton: 79.000 m³
Betonstahl: 11.200 t