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Bauherr:
Jowa Japan Center GmbH & Co. Frankfurt KG

Ausführungszeit:
1994-1997

Baukosten:
ca. 90 Mio. €

Leistungen:
Tragwerksplanung nach § 64 (1-6), HOAI
Das 115 m hohe Gebäude besteht aus 4 Untergeschossen, Erdgeschoss, 26 Obergeschossen und 2 Dachgeschossen. Der öffentliche Charakter wird durch Arkarden an den beiden angrenzenden Straßen und durch einen japanischen Gartn zur Taunusanlage hin unterstützt. Die ca. 16 m tiefe Baugrube war 38 m breit und 54 m lang. Der Baugrund besteht in den oberen 9 m aus (Kies-) Sandschichten. Darunter liegt Frankfurter Ton, durchsetzt von harten Sand? und Kalksteinbänken. Die Baugrubenwände wurden als überschnittene Bohrpfahlwände hergestellt. Zur Sicherung der Verbauwände waren 3 bis 5 Ankerlagen mit Ankerlängen zwischen 14,5 und 38 m notwendig.
Das im Grundriss quadratische Gebäude steht außermittig auf einer rechteckigen Bodenplatte. Als Setzungsbremse und um Verkantungen aus dieser Lastexzentrizität zu vermeiden, wurde eine kombinierte Pfahl-Platten-Gründung (KPP) ausgeführt. Die Anordnung der Pfähle wurde dahingehend optimiert, dass sich eine möglichst geringe Verkantung des gesamten Systems ergibt. Die Bodenplatte ist 3,5 m dick und verjüngt sich in den angevouteten Randzonen auf 2 m. Die tragende Stahlbetonkonstruktion des Hochhauses ist ein „tube in tube“ - System. Die äußere Röhre wird durch die Lochfassade gebildet, die innere aus den vier Aufzuggruppen. Verbunden sind die Röhren durch Flachdecken (d = 30 bis 35 cm). Die Horizontallasten aus Wind, Lotabweichung, Fundamentverdrehung und Erdbeben verteilen sich je zur Hälfte auf die innere und äußere Röhre. Kerne und Decken des Gebäudes bestehen aus B35, die Lochfassade aus B45, die unteren sechs Normalgeschosse aus Hochleistungsbeton B105.
Technische Daten:

Umbauter Raum: 167.000 m³
Ortbeton: 27.350 m³ (davon 700 m³ B105)
Betonstahl: 4.610 t