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Bauherr und Auftraggeber:

DB Netze

Energieversorgung Südwest

 

Leistungszeitraum:

2010

 

Baukosten:

810.000 EUR

 

WKP- Leistungen:

Objektplanung gem. § 42 (Lph 3) HOAI

Tragewerksplanung gem. § 49 (Lph. 3) HOAI

Allgemeines:

 

Die DB Energie GmbH plante den Neubau eines Umrichterwerkes in Mannheim-Neckerau in unmittelbarer Nähe des Großkraftwerkes Mannheim (GKM). Vorgesehen für die Errichtung der Anlage war eine Fläche der GKM AG, die sich an der Bahnstrecke 4020 Mannheim - Rastatt bei km 4,640 befindet.

 

Das Umrichterwerk soll im Endzustand aus zwei 120 MW Umrichteranlagen sowie einer 110-kV- 16,7 Hz-Schaltanlage bestehen. Die Realisierung erfolgte in zwei Schritten. Dabei wurde zuerst das Ur-Modul 1 und die 110lV16,7 Zz- Schaltanlage errichtet.

 

Im Bedarfsfall kann das Umrichterwerk um das Ur- Modul 2 erweitert werden. Aus Gründen des Schallschutzes sollen die Transformatoren vollständig eingehaust werden. Die Umrichtecontainer, Wasserkühlung, Steuerungsund Regelungseinheiten sollen in einer Schallschutzhalle untergebracht werden.

Die örtlichen Baugrundverhältnisse erfordern eine Tiefengründung. Neben den schlecht tragfähigen oberflächennahen Bodenschichten ist der Baugrund zusätzlich kontaminiert. Aus diesen Gründen erfolgt die Tiefengründung mittels Vollverdrängungspfählen, welche im kontaminierten Bereích unter Zuhilfenahme einer Dichtplombe hergestellt werden.

Ferner kann durch den Einsatz von Vollverdränungsbohrpfählen die Entsorgung des Bohrgutes vermieden werden und dadurch die Kosten für die Baumaßnahme gesenkt werden.

Die einzelnen Bauteile wurden unter wirtschaftlichen und geometrischen Gesichtspunkten zu Gründungsbauteilen zusammengefasst.