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Auftraggeber:
Volkswerft Stralsund

Ausführungszeit:
1995 / 1997

Baukosten:
ca. 56 Mio. €

Leistungen:
Tragwerksplanung nach § 64 (5) HOAI
Allgemeines:

Nach der Wende wurden an der deutschen Ostseeküste die bestehenden, veralteten Schiffswerften der DDR modernisiert und für den Konkurrenzkampf auf dem Weltmarkt gerüstet. Im Zuge dieser Maßnahmen erhielt die Volkswerft in Stralsund unter anderem eine neue Schiffsmontagehalle, die auch für die größten, dort zu erwartenden Schiffe eine wettergeschützte Montage ermöglichen würde.

Bauwerk:

In der Halle werden die in den vorgelagerten, kleineren Hallen, vorgefertigten Sektionen zum Rohbau des endgültigen Schiffes mit Portalkränen gehoben und verfahren. Da die teilmontierten Schiffsblöcke und der fertig gestellte Schiffsrohbau nicht mehr gehoben werden können, sind dafür Verschiebebahnen vorgesehen, die nach der KPP (Tiefgründung mit teilweiser Nutzung der Tragfähigkeit Bodens) tief gegründet wurden. Die westliche Stirnwand lässt sich zum Schiffslift hin fast vollständig öffnen, damit die fertig gestellten Schiffskörper passieren können.
Technische Randbedingungen:

Aufgrund der innen laufenden Portalkrane sind die Differenzverformungen zwischen diesen und der Halle genau zu bestimmen. Dazu müssen auch die Fundamentverformungen berücksichtigt werden. Beim Übergang von der KPP zur Tiefgründung sind die Setzungsdifferenzen zu berücksichtigen.

Bauwerksdaten:
  • Länge ges.: 300,0 m
  • Breite ges.: 108,0 m
  • Höhe ges.: 72,80 m
Weitergehende Informationen sind in der Veröffentlichung "Neubau der Schiffsbaumontagehalle für die Volkswerft Stralsund" im Bauingenieur 1999, Nr.9, H. Spanke, R. Heinecke, M. Heber enthalten.