FB
headerbild
Bauherr: Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) Senftenberg  

Leistungszeitraum: 2010 -2011  

Baukosten: 1,24 Mio. EUR  

WKP Leistungen:
Objektplanung Ingenieurbauwerke §42 (Lph 8-9)
örtl. Bauüberwachung gem. HOAI 2009 Bestandsdokumentation  

Allgemeines:
Die Aufgabe umfasste einen Teil des ca. 6 km langen Südrandschlauches des ehemaligen Tagebaus Jänschwalde südlich der Stadt Cottbus.

In der Standsicherheitseinschätzung wurde festgestellt, dass die rechnerischen Sicherheiten für das schon öffentlich genutzte und in 2004 mit einer Sicherungs-anschüttung versehene Eem-Gebiet bei dem derzeit vorhandenen Wasserstand in der Größenordnung von etwa 1 liegen.

Um für den Endwasserstand zulässige Sicherheiten nachweisen zu können, waren daher zusätzliche Sicherungsmaßnahmen an den Böschungen erforderlich.

Im Einzelnen wurden folgende Maßnahmen ausgeführt:
 -  Herstellung einer Zufahrtsrampe
 -  Aufbau einer Vorschüttung vor die Steilböschung
 -  Rückverlagerung der Böschungsoberkante
 -  Aufbau der Vorschüttung mittels Schüttung von
    Steinmaterial und Wasserbausteinen
 -  Abtrag von Überhöhungen

Es wurden in den Hauptpositionen insgesamt realisiert:
 10.800 m³     Steinmaterial Basalt-Grobschlag
 37.200 m³     Steinmaterial und
   5.200 m³     Wasserbausteine
 10.600 m³     Massenbewegung mit mobiler
                       Erdbautechnik
   2.100 m³      Massenbewegung mit Planiertechnik
                       für den Rückbau der Zufahrtsrampe