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Auftraggeber:
Hamburgische Electricitäts-Werke AG

Baujahr:
1986

Baukosten:
ca. 4,2 Mio. EUR

WKP-Leistungen:
Objektplanung nach § 55 (5) HOAI
Tragwerksplanung nach § 64 HOAI
Baubegleitende technische Beratung
Allgemeines:

Im Zuge der 20 km langen Fernwärmetransportleitung (2DN700) vom HEW-Kraftwerk Wedel nach Hamburg (Pumpwerk Haferweg) werden die Bundesautobahn A7 und die angrenzenden Parkanlagen durch einen ca. 950 m langen Fernwärmetunnel unterquert. Der begehbare Tunnel mit einem Innendurchmesser von 2,40 m wurde im hydraulischen Rohrvortriebsverfahren (Stahlbetonrohre) in Tiefen von 10 m bis ca. 22 m unter OK Gelände oberhalb des Grundwasserspiegels aufgefahren. Der Baugrund besteht aus vorwiegend dichtgelagerten Fluss- und Schmelzwassersanden. Die für die Tunnelherstellung erforderlichen Anfahrund Zielschächte dienen im Endzustand als Betriebsschächte.
Technische Daten:

Tunnel:
  • Länge: ca. 950 m
  • Durchmesser außen: 3,00 m
  • Durchmesser innen: 2,40 m
  • Stahlbeton B35: d = 30 cm
Schächte:
  • Betriebsschacht Ost: 6,0*8,50*11,0 m tief Baugrube (Ortbetonwand) als Anfahrgrube für Rohrvortrieb
  • Betriebsschacht West: Zielschacht 6,50*9,50*25,0 m tief
  • offener Senkkasten in Stahlbetonbauweise Wandstärke d = 1,20 m
  • Mittelschacht: Notschacht mit d = 3,00 m
  • Rohrvortrieb: Bodenförderung hydraulisch hydraulischer Rohrvortrieb mit Haubenschild
  • Setzungen: unter BAB und vorh. Bauwerken hohe Anforderungen an min. Setzungsmaß
  • Bauzeit: ca. 10 Monate