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Auftraggeber: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Berlin

Bauzeit: 2006 - 2010

Baukosten: ca. 40 Mio.

WKP-Leistungen:
Objektplanung nach § 15, § 52 HOAI,
Tragwerksplanung nach § 64 (2 - 6) HOAI
Der zu erstellende neue Kreuzungs-bahnhof der U-Bahn-Linie 5 mit der vorhandenen Linie 6 Unter den Linden wird im Straßenbereich Unter den Linden und Friedrichstraße gebaut. Er entwickelt sich in westöstlicher Richtung mit einer Länge von 126,70 m und in nordsüdlicher Richtung bis in die südlich gelegene Friedrichstraße hinein mit einer Länge von insgesamt 135 m.
Der Kreuzungsbahnhof muss wegen der sehr geringen Tiefenlage der im Jahre 1920 gebauten U-Bahnlinie 6 ("Unterpflasterbahn"), in offener Bauweise hergestellt werden. Es wird hierfür jedoch die "Wand-Deckel-Methode" angewendet. Hierbei werden
zunächst Schlitzwände hergestellt. Anschließend wird nach Aushub der oberen Bodenschicht die Tunneldecke betoniert und auf die Schlitzwände abgesetzt. Die Straßenoberfläche wird
danach wieder hergerichtet, die weiteren Aushub-, Abbruch- (Tunnel der U6) u. Betonierarbeiten für den Kreuzungsbahnhof erfolgen unterirdisch mit minimierten oberirdischen Auswirkungen. Der U5-U6-Kreuzungspunkt Bahnhof Unter den Linden mit gemeinsamen Treppenanlagen und Zugangsanlagen bildet ein Gesamtbauwerk und muss somit auch in einer Baugrube hergestellt werden. Damit können gleichzeitig optimale Umsteigebeziehungen und Zuwegungen realisiert werden. Die Gesamtbauzeit für diesen Abschnitt wird etwa vier Jahre betragen. Der Bau im Kreuzungsbereich Friedrichstraße / Unter den Linden muss abschnittsweise erfolgen, da der Verkehr in Ost-West-Richtung in der Straße Unter den Linden ständig aufrechterhalten werden muss.
  • Schlitzwände einschl. Bewehrung: 13.000 m²
  • Spundwände: 2.600 m²
  • HDI-Sohlen: 6.800 m²
  • Weichgelsohle: 2.100 m²
  • Magerbeton: 5.500 m³
  • Stahlbeton: 4.000 m³
  • Betonstahl: 1.600 t
Planungsgemeinschaft:

Prof. Oesterreich
WKP König, Stief & Partner
Ing.-Büro Krentel