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Bauherren und Auftraggeber:
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Berlin
Deutsche Bahn AG

Leistungszeitraum:
1996 bis 2003

Baukosten:
ca. 250 Mio. EUR

WKP-Leistungen:
Projektsteuerung nach § 31 HOAI
Allgemeines:

Der Straßentunnel der Bundesstraße B96 beginnt am Landwehrkanal und endet hinter dem Hauptbahnhof Lehrter Bahnhof an der Heidestraße. Er ist mit 2400 m der längste Straßentunnel Berlins.

Im Bereich des Potsdamer Platzes wurde er im Zuge der Gesamtbaumaßnahme von Daimler-Chrysler mit erstellt, im Bereich des Hauptbahnhofes von der Deutschen Bahn AG. In Teilabschnitten bilden der Straßentunnel und der U-Bahntunnel der Linie U5 ein gemeinsames Bauwerk. Im Zuge der Bautätigkeiten wurden Umverlegungsmaßnahmen der Spree erforderlich.

Von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung wurde WK Consult beauftragt, das Kosten- und Nachtragsmanagement für die Gesamtmaßnahme durchzuführen.

Zudem wurde WK Consult bei der Vertragsgestaltung zwischen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Daimler-Chrysler mit gutachterlichen Stellungnahmen zu konstruktiven Randbedingungen betraut.

Weitere Punkte vertragsrechtlicher Auslegung betrafen die Kostenteilungen bei der Abfangung der Schweizer Botschaft, der Einbindung in die Spreequerung und die Zusammenführung des Tunnels mit einem Abschnitt der U-Bahnlinie 5 der BVG.

Die Maßnahmen wurden in den Jahren 1996 bis 2003 erfolgreich durchgeführt. Verantwortlich für alle Leistungen des Konfliktmanagements waren Dr.-Ing. Stief und Dipl.-Ing. Tomeit.

Bauwerksdaten:
  • Beton: ca. 190.000 m³
  • Stahl: ca. 20.000 t
  • Abdichtung: ca. 170.000 m³
  • Fahrbahnfläche: ca. 60.000 m²
  • Entwässerungsleitungen: ca. 2.600 m