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Beraten, Planen, Prüfen
- Leistungen, auf die man bauen kann!
Bauherr und Auftraggeber:
Deutsche Bahn Gruppe,
Station und Service AG

Bauzeit:
1997

Baukosten:
ca. 3,0 Millionen EUR

WKP-Leistungen:
Objektplanung nach § 55 HOAI,
Tragwerksplanung nach § 64 HOAI
Der Bahnhof Freiberg (Sachsen) ist ein Systemhalt auf der Sachsenmagistrale Nürnberg - Dresden, auf der InterRegio-Züge verkehren. Im Rahmen des BSchwAG-Programmes sollten die Fernbahnsteige 1 und 2 verkehrssicher und kundenfreundlich umgestaltet werden. Hierzu waren sowohl der Hausbahnsteig (Gleis 1) als auch der Inselbahnsteig (Gleis 2) auf 55 cm über SO zu erhöhen. Die Bahnsteige 1 bis 5 erhielten ein Blindenleitsystem. Im Zuge einer behindertengerechten Zuwegung wurden die Bahnsteige 1, 2 und 6 mit Personenaufzügen ausgerüstet. Des weiteren wurde ein Überweg vom Hausbahnsteig zum Inselbahnsteig für Rettungsfahrzeuge errichtet, und es erfolgte ein Umbau von Teilen der Expressguthalle zur Wartehalle. Der Tunnelfußbodenbelag in der Fußgängerunterführung wurde mit einem integrierten Blindenleitsystem erneuert.
Das Empfangsgebäude und die Bahnsteigdächer sind in die Liste der denkmalgeschützten Gebäude des Landes Sachsen aufgenommen. Die Umbauten auf den Bahnsteigen hatten diesem Umstand Rechnung zu tragen. Die Bahnsteige 1 und 2 erhielten eine Entwässerung, die je nach Lage als Mittelentwässerung oder Randentwässerung ausgeführt wurde. Außerdem erfolgte auf diesen Bahnsteigen eine Erneuerung der Bahnsteigbeleuchtung.
Entsprechend den Forderungen der unteren Denkmalschutzbehörde waren die Stützenfüße der Bahnsteigüberdachung auf dem Bahnsteig 1 freizulegen, zu sanieren und mit Sicherheitsglas abzudecken. Das vorhandene Wegeleitsystem sowie die Möblierung waren zurückzubauen, zu lagern und nach Abschluss der Baumaßnahmen wieder aufzubauen. Da der Bahnsteigumbau an den Gleisen 1, 2 und 3 während Sperrpausen zu erfolgen hatte, wurde eine Ausführung in zwei Baulosen mit zwei Bauabschnitten erforderlich.