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Beraten, Planen, Prüfen
- Leistungen, auf die man bauen kann!
Auftraggeber:
Senatsverwaltung für Bau- und
Wohnungswesen, Berlin

Bauzeit:
Mai 1990 bis Mai 1993

Baukosten:
ca. 22 Mio. €

WKP-Leistungen:
Objektplanung nach § 55 (3 - 6) HOAI
Örtliche Bauüberwachung nach § 57 HOAI,
Tragwerksplanung nach § 64 HOAI
Denkmalschutz
Der S-Bahnhof Schöneberg wurde in seinem heutigen Bestand 1933 erbaut. Im Bahnhofsbereich kreuzen sich die Bahnstrecken S4 von Bernau bis Westhafen und die S1 von Oranienburg bis Wannsee. Der Bahnsteig der S4 liegt teilweise im Dammbereich und teilweise auf Brücken, die die S1 schiefwinklig begrenzen. Das Bahnsteigniveau der S4 liegt ca. + 49,31 m ü. NN, das der S1 auf ca. + 43,28 m ü. NN. Der Umsteigebahnhof ist über den Zugang Dominicusstraße und über den Eingangsbereich Ebersstraße erreichbar. Gemäß den Vorgaben des AG waren die einzelnen Bauanlagen der S4 in ihrem Gesamterscheinungsbild zu erhalten.
Im Zuge der umfangreichen Umbau? und Instandsetzungsarbeiten an den Bahnhofsanlagen der S4 wurde die gesamte Brückenanlage (Gleis? und Bahnsteigbrücken) von den Lagern gelöst, abgefangen und gerichtet. Die alten Rollenlager wurden komplett ausgetauscht, die Aufnahme der horizontalen Auflagerkräfte über gesonderten Konstruktionen sichergestellt. Die gesamte Brückenanlage wurde entsprechend den Regelblättern der deutschen Bundesbahn korrosionsgeschützt.
Während der Arbeiten wurde der Fahrgastverkehr vom und zum Bahnsteig der S1 aufrechterhalten. Hierzu wurde der Bau einer Behelfstreppenanlage im Bereich der Dominicusstraße erforderlich.
Während der Arbeiten wurde der Fahrgastverkehr vom und zum Bahnsteig der S1 aufrechterhalten. Hierzu wurde der Bau einer Behelfstreppenanlage im Bereich der Dominicusstraße erforderlich. Der Bahnsteig der S4 wurde komplett neu aufgebaut. Behindertengerechte Aufzugsanlagen und Fahrtreppen wurden von der S1 und S4 neu hergestellt. Bei der Herstellung der Bahnsteige wurden Betriebsgebäude neu errichtet. Auf den Bahnsteigen der S1 wurde ein neues Fahrdienstgebäude gebaut und am Bahnsteigende eine Fahrleitungsschaltstelle einschl. Tiefkeller und einer Vorpressstrecke zum gegenüberliegenden Gleichrichterwerk. Die Instandsetzung erfolgte in Zusammenarbeit mit den Denkmalschutzbehörden.