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Auftraggeber:
Poldergemeinschaft (POG) 63
Spreehafenhalbinsel

Bearbeitungszeitraum:
2001 - 2003

WKP-Leistungen:
Ermittlung von Bedarf, Umfang
und Kostenrahmen einer Anpassung
der Hochwasserschutzanlagen
an veränderte Bemessungsgrundsätze
Der Polder Spreehafenhalbinsel wird von der Poldergemeinschaft (POG) 63 verwaltet. Er wird umgrenzt nördlich vom Veddelkanal, südöstlich vom Spreehafen und südwestlich vom Klütjenfelder Hafen. Der Polder ist ca. 10 ha groß und von einer 1785 m langen Hochwasserschutzwand mit insgesamt 10 Toren umgeben. Über Brückenanschlüsse im Westen und Norden wird die Brandenburger Straße auf die Spreehafenhalbinsel geführt. Über die westliche Brücke erfolgt ein Schienenanschluss der Deutschen Bahn AG. Die Hochwasserschutzwand wurde 1977 errichtet. Ihre Oberkante hat derzeitig eine Höhe von 7,50 m NN. Im Rahmen des Projektes "Privater Hochwasserschutz" und der Förderung durch den Senat der Hansestadt Hamburg sind die Hochwasserschutzanlagen für einen Bemessungstidenwasserstand von 7,30 m NN und einen Wellenüberschlag von 0,5 l/(m*s) anzupassen.
Der Polder wurde gem. Richtlinie Berechnungsgrundsätze für privaten Hochwasserschutz und Uferbauwerke im Bereich der Freien und Hansestadt Hamburg vom Mai 1997 überprüft, und es wurden statische Untersuchungen zur Standsicherheit der vorhandenen Hochwasserschutzbauwerke durchgeführt. Im Zeitraum 2003 werden in Zusammenarbeit mit der Poldergemeinschaft auf der Grundlage eines Betriebsplanes die Änderungsmaßnahmen festgelegt.