FB
headerbild
Auftraggeber:
Deich- und Wasserverband Vogtei Neuland

Bauzeit:
2004 - 2005

Baukosten:
ca. 1,9 Mio. EUR

WKP-Leistungen:
Objektplanung nach § 55 (1 - 8) HOAI,
Tragwerksplanung nach § 64 (3 - 6) HOAI
Im Rahmen der niedersächsischen Elbdeichaufstockung im Mündungsbereich der Ilmenau in die Elbe im Ortsteil Hoopte der Stadt Winsen wurde die ca. 400 m lange Uferwand zur Ilmenau durch eine vorgerammte Spundwand ersetzt.
Die neue Ilmenauspundwand hat eine Kopfhöhe von NN +4,50 m und wurde vom Wasser aus vor die vorhandene Uferwand gerammt. Sie schließt ca. bei Deich-km 11+960 an die Fährrampe und bei ca. 12+350 an die Flügelspundwand des Ilmenau-Sperrwerkes an. Die planmäßige Sohlhöhe beträgt NN -2,50 m, die Berechnungssohle NN -3,50 m.

Die Trasse der neuen Ilmenauspundwand verläuft in einem Abstand von 1,50 m parallel zur alten Wand. Im Bereich der Anlegenische wird die Trasse verzogen. Im Anschlussbereich an den Fähranleger bleibt die Wand in der Flucht, so dass sich der Abstand bis auf ca. 1,00 m am Anleger verringert. Am Sperrwerk läuft die neue Trasse parallel in die Flügelwand.
Die neue Uferwand zur Ilmenau besteht aus Spundwandprofilen mit einfacher Verankerung. Die Unterkanten der Spundbohlen liegen zwischen NN -8,50 m und NN -12,00 m je nach Berechnungsschnitt und sind mit 1,00 m gestaffelt.

Die Verankerung befindet sich bei NN +2,00 m und wird durch Bohrverpresspfähle mit einer Länge zwischen 20,00 und 28,00 m und einem Abstand von 2,40 m ausgegebildet. Die Neigung der Pfähle beträgt ca. 1:1. Die Gurtung besteht aus zwei erdseitigen U-Profilen.

Als Abdeckung dient ein Stahlholm. Die Spundwand erhielt eine Durchlaufentwässerung, der Zwischenraum zwischen alter und neuer Wand wurde mit Sand verfüllt.

Vorhandene Dalben im Bereich der alten Wandtrasse wurden gezogen und einschließlich vier zusätzlicher Dalben vor der neuen Wandtrasse wieder eingebracht.